Burnout Syndrom - Ursachen

Eine verhängnisvolle Verwechslung

Bei der Behandlung von Erkrankungen hat die Ursache höchste Priorität. So sollte es auch bei der Therapie des Burnout-Syndromes sein. Je besser die Ursache des Burnout identifiziert ist, desto zielgerichteter und erfolgreicher ist die Therapie.

Es besteht eine verhängnisvolle Verwechslung der auslösenden Faktoren, welche zum Ausbruch der Erkrankung geführt haben mit den eigentlichen Erschöpfungsursachen, welche in der Regel unerkannt bleiben. Obwohl die Ursachen organisch exakt diagnostiziert werden könnten, wird die Burnoutbehandlung auch in vielen spezialisierten Kliniken auch heute noch einseitig und oberflächlich therapiert!

Als Hauptproduzent der Stresshormone im Körper steht die Nebenniere im Mittelpunkt des Verlaufes bei Burn Out Erkrankungen. Im Zentrum einer kompetenten, multimodalen Strategie einer Burnout-Behandlung, sollten immer die Mitochondrien als "Energiekraftwerke" des Körpers stehen.

 

Messungen der Mitochondrien-Funktion (Energiekraftwerke in den Zellen) und der Nebennieren (Produktionsort der Stresshormone) zeigen deutlich, dass das Burnout-Syndrom nicht nur psychologische, sondern auch einer gezielten medizinischen Behandlung bedarf.

Solange die vielschichtigen Faktoren des Burnout-Syndromes übersehen werden, werden weiterhin protrahierte (verzögerte) Heilungsverläufe bei der Burnout-Behandlung als "normal" angesehen werden. Patienten, die bereits mehrere Jahre auf Psychotherapien und Psychopharmaka zurückblicken können, bedürfen nicht selten einer gezielten Burnout-Behandlung unter berücksichtigung chronisch persistiernder Viren oder Bakterien, um eine rasche Widerherstellung der Leistungsfähigkeit zu erreichen. Eine große Hürde sind hierbei jedoch die konventionellen labordiagnostischen Möglichkeiten. Weiterführende Infos zu den wichtigen Vorzügen einer ergänzenden Behandlung des Burnout durch die Biologische Medizin erfahren Sie hier.

Wie stark sind Ihre Ressourcen im Stoffwechsel und auf zellulärer Ebene?

Ob eine starke Arbeitsbelastung und emotionale Anspannung tatsächlich zu einem Burnout führen, hängt von entscheidenden Cofaktoren ab. Hier ist nicht die sportliche Vitalität entscheidend, sondern der Zustand Ihres Neuro-Immuno-Hormon-Systems als wichtigste Ursache für Burnout. Testen Sie hier Ihre Vitalitäts-Ressourcen und entdecken Sie Ihre Schwachpunkte, damit Sie diese gezielt ausräumen können.

Zu den häufigen Burnout-Symptomen zählt, dass der Betroffene

  • entmutigt ist,
  • keinen Antrieb hat den Beruf weiter auszuführen,
  • Schuldgefühle hat,
  • frustriert ist und
  • Konzentrationsprobleme aufweist.

Eine Burnout Erkrankung ist sehr ernst zu nehmen, weil eine derartige emotionale Belastung Auswirkungen auf den gesamten Körper hat.

Die vielfältigen Ursachen für Burnout machen eine umfassende Diagnostik erforderlich

Häufig ist es ein langer Prozess, bis die Ursachen für die Beschwerden gefunden werden, weil das Burnout bei jedem Menschen verschiedene Ursachen haben und andere Burnout Symptome zeigen kann. Denn jeder Mensch reagiert trotz gleicher äußerer Situation unterschiedlich auf Stress und Belastungen, weil die innere Verarbeitung der äußeren Situation jeweils ganz unterschiedlich ist. Aber genau hier liegt ein wesentlicher Punkt in der Burnout-Behandlung. Zuvor ist jedoch eine gründliche Analyse der Umstände und Situation des Patienten erforderlich, die nicht nur das Selbstbild und die mentalen Strukturen des Patienten berücksichtigt, sondern auch die eher selten beachteten körperliche Faktoren wie Fehlregulationen der Neuro- und Stresshomone und Stoffwechselresourcen beinhaltet (siehe unten).

Burnout als Grund für chronische Erschöpfung

Wie schon erwähnt, ist für einen an Burnout erkrankten Menschen bezeichnend, dass er durch seinen Beruf und den damit verbundenen Stress ausgebrannt ist. Dies führt zu einer ständig andauernden Müdigkeit, einer chronischen Erschöpfung. Besonders Menschen, die ihr berufliches Leben und Karriere höchste Priorität geben, sind besonders anfällig für das Burnout Syndrom. Denn sie reagieren besonders empfindlich auf Misserfolge und bewerten diese als persönliches Versagen. Dies veranlasst Betroffene, sich noch mehr in diese Problematik hinein zu steigen, sodass  auch nicht selten Depressionen auftreten.

Die Rolle der Stress-Hormone als Ursache für das Burnout-Syndrom

Bei der Entstehung von Krankheiten ist es selten, dass eine Ursache allein der Krankeitsauslöser darstellt. Vielmehr muss von einem "multifaktoriellen" Krankheitsgeschehen ausgegangen werden. Bei genauer Betrachtung der Krankeitsgeschichte finden sich "Krankheitsstarter und -verstärker" als zusätzliche Entstehungsfaktoren wie zum Beispiel Hormonstörungen, chronisch latente Infekte mit Viren aus der Herpesgruppe, Störungen der Darmfunktion und Umwelttoxine.

Ohne Berücksichtigung von folgenden Fehlfunktionen benötigt die Regenerationsphase und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit bei einer Burnout-Behandlung mehr Zeit:

  • Cortisolmangel
  • Serotoninmangel
  • Dopaminmangel
  • Melatoninmangel
  • Noradrenalinerhöhung

Eine effektive Burnout-Behandlung kann nur durch den Zusammenschluss der verschiedenen Fachdiszipinen wirklich effektiv gelingen. Die derzeit etablierte mentale und psychlogische bzw. verhaltensorientierte Burnout-Behandlung wird deutlich effektiver durch die Berücksichtigung von Nebennieren und Neurotransmitter sowie neuro-immuno-inflammatorischer Prozesse (entzündliche Veränderungen des Gehirnes).

Mit den beiden Online-Tests für Nebennierenschwäche und Neurostress können Sie feststellen, ob Hinweise für eine behandlungsbedüftige Balance-Störung der Stresshormone vorliegt.

Beim Burnout Syndrom lassen sich zwei Schwerpunkte der körperlichen Fehlregulation festmachen:

  1. Die physiologische Regulation des Hormonhaushaltes bricht zusammen
  2. Es entwickelt sich sich ein dauerhafter Entzündungszustand

Der 24-Stunden-Rhythmus der Hormonproduktion ist aus dem Takt geraten. Durch die unzureichende nächtliche Cortisolproduktion steht dieses für die Aktivität des Tages nicht mehr zur Verfügung. Zusätzlich ist die Bildung von Melatonin beeinträchtigt. Als schlafregulierendes Hormon ist es ein wichtiger Taktgeber für den Rhythmus weiterer Hormone. Der Melatoninmangel ist die Folge eines Serotoninmangels, welcher das Erkrankungsbild entscheidend mitprägt. Der Serotoninmangel wiederum ist Folge von oxidativem Stress und Dysbalance von Entzündungsmediatoren mit Blockade der Serotoninsynthese.

Die erhöhte Entzündungsbereitschaft bei Burnout hat verschiedene Ursachen

  • das erhöhte Noradrenalin stimuliert unmittelbar Entzündungreaktionen
  • bei länger anhaltender Stressbelastung kommt es zu Ausfällen in der Hormonproduktion. Vor allem Cortisol, welches stark entzündungshemmend wirkt, fällt aus.

Der Mangel an Cortisol, an Adrenalin, Noradrenalin, an Neurtransmittern und Melatonin ist verantwortlich für die depressive Stimmung, Mattigkeit und Antriebslosigkeit bei Burnout.

Diese Vielzahl hormoneller Ausfälle, fehlender Neurotransmitter sowie gesteigerter Entzündungsreaktionen bewirken ein breites Spektrum von Reaktionen beim Burnout-Syndrom:

  • Antriebslosigkeit,
  • Erschöpfungszustände,
  • Motivationsverlust,
  • Schwächung des Kurzzeitgedächtnisses,
  • Kopfschmerzen,
  • Migräne,
  • anhaltende Schmerzen in den Bindegeweben (Fibromyalgie),
  • Aufmerksamkeitsverlust,
  • Sprach- und Koordinations-,
  • Schlaf- und Ess-Störungen. (Neurolab)

Durch eine Analyse der hormonellen und immunologischen Veränderungen (Cortisolprofil im Speicheltest) sowie Neurotransmitter wird die Grundlage geschaffen für eine wirksame Burnout-Behandlung, die aus Aminosäuren als Vorstufen für Neurotransmitter und Cofaktoren für die Bildung von Enzymen bestehen. Nahrungsergänzungsmittel dienen der Reduktion von Entzündungen.

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