Zelluläre Sättigung und Wohlbefinden durch lebendige Nahrung

Warum Grüne Smoothies und Lubrikatoren so gesund sind!

Grüne Smoothies und Lubrikatoren haben eines gemeinsam: sie sättigen anders und geben dem Körper lebendige Nährstoffe, die er über andere Quellen in der Regel kaum oder in zu geringen Mengen erhält. Diese beiden Frischepakete bewirken eine zelluläre Sättigung, die man erst einmal selbst erlebt haben muss. Wenn Hunger und Stress nicht mehr zu Gereiztheit und Stimmungsabfall führen, sondern den befreiten Körper bei Herausforderungen mit gespannter Freude reagieren lässt. Darüber hinaus werden jahrzehntelang abgelagerte Giftstoffe effektiv ausgeschieden. Machen Sie ein Experiment und beobachten Sie, was sich in Ihrem Körper innerhalb von drei Monaten ändert.

Unsere Stimmungslage und die Vitalität werden durch unser Drüsensystem gesteuert. Viele Funktionsverbesserungen im Stoffwechsel und auf Organebe kommen deshalb auf folgende Weise in Gang:

  1. Die Leistung und Regeneration der Verdauungs und Hormondrüsen und natürlich auch aller übrigen Körpergewebe bessert sich durch die in den grünen Smoothies enthaltenen Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe).
  2. Es ist ein schon lange bekanntes Problem, dass die Körperdrüsen (Bachspeicheldrüse, Nebenniere, Schilddrüse) durch Viren attackiert und infolge der Autoimmunreaktionen zerstört werden können. Eine chronisch persistierende Erregerlast kann deshalb für zusätzliche Leistungsminderungen im Stoffwechsel und Drüsensystem verantwortlich sein. Weil aber das Immunsystem insgesamt gestärkt wird, wirken grüne Smoothies schützend und leistungssteigernd auf das Verdauungs- und Hormonsystem.
  3. Darüber hinaus sind in zahlreichen grünen Blättern Substanzen enthalten, die antibakeriell, antiviral und antimykotisch wirksam sind. Dadurch werden vor allem bei langfristiger und regelmäßiger Verwendung von grünen Smoothies verstecke Dauerinfektionen direkt beeinflusst, was letztlich allen Organsystemen zugute kommt, ganz besonders aber profitieren das Sexual- und Stresshormonsystem mitsamt der Steuerungsebenen im Gehirn (Hypohalamus, Hypophyse, Nebenniere, Schilddrüse, Sexualdrüsen).

Grünes Blattgemüse

Zu empfehlen sind alle bekannten Salate wie Mangold, Rucola, Feldsalat, Endiviensalat, Kopfsalat, Sellerie Blätter. Wenig chlorophyllhaltige Salate wie beispielsweise Eisbergsalat sind nicht zu empfehlen, jedoch sind ein rötlicher oder brauner Farbton eines Eichblattsalates völlig in Ordnung. Ein sehr nährstoffreiches und daher sehr empfehlenswertes Blattgemüse ist der Grünkohl. Ebenfalls besonders vitalstoffreich sind grüne Wildkräuter wie Giersch Vogelmiere, Malve, Brennnessel, Taubnessel und Löwenzahn. Bei Wildkräutern sollten eher die zarten und jungen Blätter verwendet werden. Geeignet ist auch das Grün von Kohlrabi, Karotten, rote Beete, ebenso viele Baumblätter wie beispielsweise Birken- oder Lindenblätter. Zusätzlich zu den grünen Blattgemüsen können auch Sprossen, Kresse, Brokkoli, Stangensellerie, Alpha Alpha, Kohlblätter von Rot- und Weißkohl oder Rettich in kleinen Mengen zugefügt werden. Vorsicht: nicht geeignet sind die Sprossen von Hülsenfrüchten wie Linsen, Soja oder Mungbohnen. Eine hervorragende Zutat sind Zitrone und speziell für die kalte Jahreszeit frischer Ingwer.

Das Reinheitsgebot

Was nicht in grüne Smoothies gehört: stärkehaltige Nahrungsmittel wie Getreide oder Braunhirse. Auch Öle, Nüsse und alle fetthaltigen Nahrungsmittel, obwohl sie gesunde Fettquellen sind, gehören nicht in Grüne Smoothies, weil die schnelle und effektive Resorption (Aufnahme durch die Darmwand) verhindert wird. In Grüne Smoothies gehört auch kein Wurzelgemüse. Sie haben eine geringere Vitalstoffkonzentration und enthalten im Verhältnis viel Stärke, was für die Verdauung des Smoothies eine Erschwernis bedeutet. Auch Proteinpulver und unreife Früchte gehören nicht hinein, ebenso wie Sprossen von Linsen oder anderen Hülsenfrüchten, weil diese zu viele Alkaloide und andere Enzymhemmer enthalten. Wenn eine salzige Geschmacksqualität im Grünen Smoothie erwünscht ist, sollte auf gewöhnliches Salz verzichtet werden und stattdessen unbehandeltes Steinsalz, Meersalz oder Selleriestangen eingesetzt werden.

Das Frischegebot

Ideal ist es, wenn ein Smoothie innerhalb von 8 Stunden, je nach Umgebungstemperatur, getrunken wird. Dadurch ist es möglich, einen Smoothie morgens zuzubereiten und unterwegs mitzunehmen, um ihn dann im Tagesverlauf verzehren zu können. Es sollten dann Glasflaschen verwendet werden, die vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Einsteiger Version mit mildem Geschmack

  • Ein frischer Salat
  • zwei Äpfel mit Kernen
  • eine Banane
  • eine Handvoll Gartenkräuter: Petersilie, Minze, Zitronenmelisse
  • Wasser

Beerenpower

  • ein großer Salat
  • eine Tasse Brennesseln
  • eine Handvoll Goji-Beeren
  • eine Handvoll frische Heidelbeeren
  • ein Stück frischen Ingwer etwa daumenkuppengroß
  • Wasser

Baumblätter

  • ein großer Salat
  • zwei Tassen junge Lindenblätter
  • eine Birne
  • ein Apfel mit Kernen
  • Wasser

Wilder Smoothie

  • zwei Tassen junger Giersch
  • zwei Tassen Taubnessel
  • eine Tasse Vogelmiere
  • eine Birne
  • eine Banane
  • Wasserversorgung

Herzhafter Smoothie

  • ein großer Salat
  • eine Handvoll Petersilie
  • ein Apfel
  • eine Avocado
  • eine Tomate
  • eine halbe Tasse Rotkohl
  • eine halber Teelöffel Steinsalz
  • eine Prise Chili
  • Wasser

Warum der Lubrikator so gesund ist

Das Besondere sind vor allem die rohen gesättigten Fette: diese haben zahlreiche gesundheitlich sehr wichtige Wirkungen, die bislang zu wenig bekannt sind. Roh bedeutet, dass diese Fette bei der Herstellung nicht erhitzt und auch nicht auf andere Weise denaturiert wurden. Zu den hervorragenden Funktionen im Körper gehören:

  • zelluläre Sättigung
  • Optimierung des Wasserhaushaltes
  • Entgiftung von Schwermetallen
  • Entgiftung von Lösungsmitteln und fettlöslichen Giftstoffen

Rohe gesättigte Fette können Schwermetalle so binden, dass sie durch den Darm ausgeschieden werden, ohne dass neue Vergiftungssymptome auftreten. Neben den Schwermetallen bestehen in der heutigen zivilisierten Welt große Probleme mit fettlöslichen Giftstoffen die unsere Gesundheit sehr belasten. Herkömmliche naturheilkundliche Ansätze wie Fasten, Obst-, Gemüse-, Kräuterkuren, Basenfasten, Algen, innerliche und äußerliche Anwendungen oder Heilerde sind für die Entgiftung zwar hilfreich, aber sind nicht geeignet für die effektive Ausscheidung der fettlöslichen Toxine. Deshalb sind gesättigte Rohfette in der Ernährung dringend geboten. Nur ist deren gesundheitliche Wirkung unzureichend bekannt und sie werden demzufolge kaum verwendet. Stattdessen werden chemisch gehärtete Fette im Handel angeboten, die für den Körper langfristig eine oxidative Katastrophe darstellen. Gesundheitlich werden in den Medien die ungesättigten Fettsäuren sehr empfohlen und auch bevorzugt. Auch sie haben zwar wichtige biologische Funktionen, zur Entgiftung der fettlöslichen Toxine sind sie aber nicht geeignet.

Wie esse ich rohe gesättigte Fette

Eine Umstellung auf gesättigte Rohfette sollte langsam erfolgen und benötigt mindestens drei Monate Zeit. Wenn Sie jeden Tag ein gesundes Hungergefühl entstehen lassen und Grüne Smoothies zu sich nehmen, verstärken Sie die Wirkung der rohen gesättigten Fette. Besonders geeignet zum Verzehr sind Rohmilchbutter und Kokosfett in Bio-Qualität oder auch Kokosmus. Wichtig ist, dass die zuvor genannten Produkte bei der Herstellung nicht erhitzt worden sind. Deshalb fällt ein Großteil der sonst erhältlichen Fettprodukte weg, denn denaturierte Nahrungsfette heben die gesundheitliche Wirkung der rohen gesättigten Fette auf.

In unserem Körper gibt es Organe wie zum Beispiel unser Gehirn, unsere Nerven sowie die Doppelmembran der Zellwände, die in ihrer Zusammensetzung dem rohen Eigelb ähnlich sind. In roher Form sind Eier beste Nahrungsquelle für das Cholin, welches Ausgangsstoff für die Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin ist. Rohe Eier sind zwar eine wertvolle Fettquelle, sie können aber auch durch rohe Hanfsamen oder rohe Nüsse ersetzt werden. In unserer gewohnten Nahrung sind rohe Eier nicht so ungewöhnlich, denn sie sind auch in Tiramisu, Kartoffelsalat, rohem Kuchenteig (von dem die meisten von uns in der Kindheit hin und wieder geschleckt haben) oder Mayonnaise enthalten.

Wie ein Lubrikator zubereitet wird

Der Lubrikator ist eine schmackhafte zellulär sättigende Mahlzeit, der ebenso wie grüne Smoothies dazu geeignet ist, den Körper hervorragend zu versorgen. Er liefert für den Organismus hochwertige Fette und Proteine, ohne den Stoffwechsel zu belasten und müde zu machen. Der von Aajonus Vonderplanitz geprägte Begriff Lubrikator bedeutet Schmiermittel. Die folgenden Lubrikator-Rezepte stammen aus dem Buch „Befreite Ernährung" von Christian Opitz. Die Zutaten werden jeweils im Mixer püriert.

Grundrezept

  • zwei rohe Eier
  • Saft von einer halben bis einer Zitrone
  • drei Esslöffel Kokosmus oder Rohmilchbutter
  • ein Esslöffel Honig

Gehirnwecker

  • zwei rohe Eier
  • drei Esslöffel Kokosmus oder Rohmilchbutter
  • ein bis zwei Äpfel
  • Saft von einer halben Zitrone
  • ein Tropfen essentielles Pfefferminzöl

Marzipan-Lubrikator

  • zwei rohe Eier
  • drei Esslöffel Kokosmus oder Rohmilchbutter
  • zehn Mandeln über Nacht eingeweicht
  • vier Aprikosenkerne
  • eine Birne
  • eine Banane

Wärmespender

  • zwei rohe Eier
  • drei Esslöffel Kokosmus oder Rohmilchbutter
  • eine Birne
  • eine Banane
  • ein Stück frischen Ingwer
  • eine ordentliche Prise Chili

Grundrezept ohne Eier

  • zwei Esslöffel geschälte rohe Hanfsamen
  • drei Esslöffel Kokosmus oder Rohmilchbutter
  • einen Apfel eine Banane
  • Saft von einer halben Zitrone

Der Start

Beginnen Sie mit einem Grünen Smoothie und einem Lubrikator pro Tag und warten Sie mit dem Verzehr, bis sich jeweils ein deutliches körperliches Hungergefühl bemerkbar macht. Nicht zu Verwechseln mit Appetit.

Viel Spaß beim Zubereiten und Geniessen