Was tun bei Leaky Gut Syndrom?

Das nachhaltigste Behandlungsziel beim Leaky Gut Syndrom ist die Regeneration der Darmschleimhäute, die entzündlich gereizt und beschädigt sind.

Nicht richtig verdaute Nahrungsmittel beginnen im Darm zu gären oder zu faulen, hierdurch verändert sich die Darmflora und durch die Gifte wird die Darmwand entzündlich gereizt. Durch die darauf folgenden Fehlreaktionen des Immunsystems entstehen allergische Reaktionen. Je häufiger und regelmäßiger wir etwas essen, desto stärker reagiert das Immunsystem auf die in der Nahrung enthaltenen Substanzen und es entwickeln sich zunehmend Nahrungsmittelallergien. Vor allem bei bestehenden Nahrungsmittelallergien sind Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten. Eine Entlastung der Darmschleimhäute kann nicht nur durch abwechslungsreiche und leicht verdauliche Kost erreicht werden. Auch gründliches Kauen (bis zu 200 mal je Bissen) ist ein wichtiger Behandlungsbestandteil, denn durch die Vorverdauung wird der Darm entlastet und zugleich besser auf seine Arbeit vorbereitet.
Welche Nahrungsmittel letztendlich gut vertragen werden, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Meist werden Gemüse, Gemüsesuppen oder Hühnerbrühe, Reis, Kartoffeln und kleine Mengen Fleisch und Fisch gut vertragen. Vorsicht schwer verdaulich:

  • Obst enthält Fruktose,
  • Salat ist roh,
  • Milchprodukte enthalten Lektine und Laktose,
  • Hülsenfrüchte und frisches Getreide Phytin,
  • Weizen und auch die übrigen Getreide Gluten.

Maßgeblich ist die Selbstbeobachtung! Wie reagiert der Körper nach der Nahrungsaufnahme? Tritt beispielsweise Müdigkeit nach dem Essen auf, war hinsichtlich Menge und Zusammensetzung ein Auslöser, der vermehrt oxidativen Stress hervorgerufen und den Verdauungsstoffwechsel überfordert hat. Ein feineres Feedback bekommen Sie, wenn Sie sich nach der Mahlzeit bei weichen Bauchdecken (im Liegen) auf Druckempfindlichkeit der vier Bauchquadranten untersuchen.
Wenn bereits häufig Verdauungsbeschwerden auftreten, ist eine solche Selbstdiagnostik kaum mehr notwendig, Sie spüren ohnehin ob das Essen OK war oder nicht. Dann kann eine Eliminationsdiät (Austesten und Weglassen aller unverträglichen Nahrungsmittel) weiterhelfen.
Sobald die Symptome erkennen lassen, dass sich der Darm langsam über mehrere Tage beruhigt hat und leichte Kost verträgt, kann Schritt für Schritt, je nach Verdauungsfähigkeit, der Kostaufbau unter langsamer Miteinbeziehung unerhitzter Nahrung (Obst, Salate als Frischsaft oder grüne Smoothies) durchgeführt werden.
Zusätzlich zur Nahrungsumstellung können geeignete therapeutische Aufbaumaßnahmen für den Magen-Darm-Apparat gewählt werden und die Regeneration beschleunigen wie beispielsweise Zeobent, CleanoCol, Phytobiotika, MSM, Oxyvenierung, Ozonbehandlungen oder auch mikrobielle Regulationstherapien mit Unterstützung von Photonentherapie und Eigennosoden.

 

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