Krebs durch Mobilfunk

Eine neue Tierstudie (2015), finanziert vom deutschen Bundesamt für Strahlenschutz, durchgeführt von Prof. A. Lerchl (ehem. Vorsitzender der SSK, Ausschuss nicht-ionis. Strahlung), stellte fest, dass schwache Handysignale das Wachstum von Tumoren fördern können. Zur Bedeutung dieser Studie veröffentlichte die führende New Yorker Plattform "Microwave News" eine Analyse, in der es heisst:

 

"Krebsförderung durch Mobilfunkstrahlung: Tierstudie schlägt Wellen"

In der neuen Studie aus Deutschland, wurde festgestellt, dass schwache Handysignale das Wachstum von Tumoren bei Mäusen fördern können. Dabei wurden Strahlungsintensitäten verwendet, die keine Erwärmung verursachen und weit unterhalb der aktuellen Grenzwerte liegen. Die Sache ist darüber hinaus noch komplizierter. Es wurde festgestellt, dass niedrige Dosen Tumoren stärker fördern als hohe Intensitäten; damit wird die bisherige Vorstel­lung eines linearen Verhältnisses von Dosis und Wirkung auf den Kopf gestellt.

Im Jahr 2010 führte der Kollege Dr. Joachim Mutter (Konstanz) eine heftige Debatte mit Professor Lerchl, nachdem dieser ihn wegen der Warnungen vor den Gesundheitsrisiken öffentlich scharf angegriffen hat. Die Debatte ist in einer Broschüre dokumentiert. Die dort ausgetauschten Argumente über die Forschungslage bekommen aktuell wieder eine große Bedeutung. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden:

http://www.diagnose-funk.org/themen/bestrahlte-generation/gefahr-fuer-kinder-dokumentation-einer-kontroverse.php

Weitere Informationen zu den Forschungsergebnissen von Prof. Lerchl:

http://www.diagnose-funk.org/themen/forschung/hoehere-tumorraten-durch-elektromagnetische-felder.php

http://www.diagnose-funk.org/themen/forschung/adlkofer-stellungnahme-zu-studie-von-lerchl.php